Diese Norm definiert ein Verfahren zur Bestimmung des Gesamtvolumenschrumpfwerts bei Polymerharzen, insbesondere bei epoxidischen und ungesättigten Polyesterharzen. Das vorgesehene Prüfverfahren ermöglicht es, die volumetrische Änderung des Materials während des Aushärtungsprozesses unter definierten Bedingungen zu quantifizieren. Das Ergebnis wird als prozentualer Anteil des Volumenverlusts bezogen auf das Ausgangsvolumen des Harzes vor der Vernetzung angegeben. Die Methode basiert auf der Messung der Masse und der Dichte des Harzes in beiden Zuständen, um präzise Daten für die Bewertung der materialtechnischen Eigenschaften zu liefern. Solche Kennwerte sind für die Prozessplanung und die Anwendung in der Werkstofftechnik von wesentlicher Bedeutung, da sie Aufschluss über die Dimensionsstabilität des fertigen Bauteils geben. Das Standarddokument beschreibt die erforderlichen Messgeräte, die Probenpräparation sowie die Berechnungsformeln für die abschließende Bewertung. Es stellt eine harmonisierte Methode dar, die international für die Charakterisierung von Duroplasten verwendet wird und somit die Vergleichbarkeit von Prüfergebnissen zwischen verschiedenen Laboren sicherstellt.
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