Diese Norm legt ein Verfahren zur Bestimmung der Massenkonzentration einzelner gasförmiger organischer Verbindungen aus stationären Emissionsquellen fest. Der Ansatz basiert auf der Adsorption der Zielkomponenten an Aktivkohle, gefolgt von einer Desorption mittels organischer Lösungsmittel. Nach der Probennahme und Aufbereitung im Labor wird die Konzentration der extrahierten Substanzen typischerweise mittels gaschromatographischer Analyseverfahren quantifiziert. Das beschriebene Vorgehen ermöglicht eine zuverlässige Identifizierung und Messung organischer Spurenstoffe in Abgasen, wobei die Probenahme vor Ort die repräsentative Erfassung der Emissionen sicherstellt. Die Methode deckt verschiedene Verbindungen ab, die durch ihre Adsorptionseigenschaften an Aktivkohle identifiziert werden können. Durch den Einsatz spezifischer Lösungsmittel erfolgt eine effiziente Desorption, um die Analyten für die nachfolgende Messung freizusetzen. Dieses Verfahren dient der Überwachung von Emissionen und der Einhaltung relevanter Umweltauflagen im Bereich der industriellen Prozesse. Die technischen Anforderungen an das Probennahmesystem und die Labordurchführung sind detailliert beschrieben, um vergleichbare und reproduzierbare Ergebnisse zu gewährleisten.
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