Dieser technische Standard legt ein Verfahren zur Bestimmung von durch organische Lösungsmittel extrahierbaren Bestandteilen in Kunststoffen fest. Das Verfahren, das als Routine-Methode klassifiziert ist, ermöglicht eine einheitliche Bewertung der chemischen Zusammensetzung von Polymerwerkstoffen nach deren Exposition gegenüber verschiedenen Lösungsmitteln. Durch die Anwendung definierter Parameter und spezifischer Extraktionsschritte werden reproduzierbare Ergebnisse gewährleistet, die eine vergleichbare Analyse über verschiedene Laboratorien hinweg ermöglichen. Die vorgesehene Probenahme und Aufbereitungsschritte sind so gestaltet, dass sie die Identifizierung und Quantifizierung von extrahierbaren Stoffen in verschiedenen Kunststofftypen unterstützen. Dies dient der Qualitätskontrolle und der Sicherheit im Umgang mit polymeren Materialien, indem es hilft, potenzielle Verunreinigungen oder unerwünschte Bestandteile zu ermitteln. Die Anwendung dieses Dokumentes erfolgt im Rahmen der allgemeinen technischen Anforderungen für die Kunststoffindustrie und ergänzt bestehende Normen zur Charakterisierung von Werkstoffeigenschaften.
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