Dieses Normenwerk definiert und standardisiert die Terminologie für Mängel an gewebten Stoffen. Es legt einheitliche Begriffe fest, die für die Klassifizierung und Beschreibung von Fehlern in der Textilverarbeitung und -prüfung verwendet werden. Die Norm ermöglicht eine präzise Kommunikation zwischen Herstellern, Händlern und Prüfstellen, indem sie verschiedene Arten von Webfehlern wie Kettfehler, Schussfehler oder Stoffmängel systematisch benennt. Durch die Definition klarer Kriterien unterstützt sie die Qualitätssicherung und erleichtert die einheitliche Bewertung von Wareneingang und Endprodukten. Der Inhalt umfasst eine umfassende Liste von Mängelarten, deren genaue Beschreibung und die dazugehörigen Bezeichnungen im technischen Sprachgebrauch. Diese Vereinheitlichung dient der Vermeidung von Missverständnissen bei der Abwicklung von Produktionsprozessen und der Handelsabwicklung. Die Anwendung dieser Begriffe trägt dazu bei, die Qualität der textile Erzeugnisse zu überwachen und zu verbessern. Sie stellt ein wichtiges Instrument für die technische Dokumentation im Bereich der Gewebetechnologie dar und bildet die Grundlage für weiterführende technische Spezifikationen.
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