Dieses technische Regelwerk beschreibt ein methodisches Verfahren zur Berechnung der innerhalb des menschlichen Körpers durch externe magnetische Felder induzierten Stromdichten und elektrischen Feldstärken. Es richtet sich speziell an Personen, die einem Magnetfeld in den Nieder- und Mitteltonfrequenzbereichen ausgesetzt sind. Der Inhalt konzentriert sich auf die Anwendung von zweidimensionalen Modellen, um die Wechselwirkung zwischen dem externen Feld und biologischen Geweben analytisch oder numerisch zu ermitteln. Die vorgestellten Rechenmodelle dienen der Abschätzung der physikalischen Belastung, ohne dabei eine spezifische Risikobewertung oder Grenzwertfestlegung vorzunehmen. Durch die Definition klarer mathematischer Ansätze und Modellannahmen bietet diese Norm eine einheitliche Grundlage für Ingenieure und Forscher, die die Auswirkungen magnetischer Strahlung auf den menschlichen Organismus untersuchen oder sicherheitstechnische Bewertungen durchführen. Sie stellt einen wesentlichen Baustein in der technischen Dokumentation dar, der sich mit der Simulation der Feldverteilung in vereinfachten geometrischen Strukturen befasst.
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