ANGENOMMEN AUS: CEN/TS 16800:2015 Diese Technische Spezifikation beschreibt einen Ansatz zur Validierung von physikochemischen Analysemethoden für Umweltmatrizen. Die Leitlinien in diesem Dokument behandeln zwei verschiedene Validierungsansätze in aufsteigender Reihenfolge der Komplexität. Diese sind: a) Methodenentwicklung und -validierung auf Ebene einzelner Laboratorien (laborinterne Validierung); b) Methodenvalidierung auf Ebene mehrerer Laboratorien (laborübergreifende oder interlaborübergreifende Validierung), wobei der Schwerpunkt auf Methoden liegt, die ausreichend ausgereift und robust sind, um nicht nur von einigen wenigen Expertenlaboratorien, sondern auch von Laboratorien angewendet zu werden, die auf Routineebene arbeiten. Das Konzept dieser beiden Ansätze ist streng hierarchisch, d. h. eine Methode muss alle Kriterien der ersten Ebene erfüllen, bevor sie in das Validierungsprotokoll der zweiten Ebene aufgenommen werden kann. Diese Technische Spezifikation ist auf die Validierung einer breiten Palette quantitativer physikochemischer Analysemethoden für die Analyse von Wasser (einschließlich Oberflächenwasser, Grundwasser, Abwasser und Sediment) anwendbar. Analysemethoden für andere Umweltmatrizen wie Boden, Schlamm, Abfall und Biota können auf die gleiche Weise validiert werden. Sie ist entweder für Analysemethoden vorgesehen, die auf Substanzen abzielen, die erst seit kurzem von Interesse sind, oder für Testmethoden, bei denen kürzlich entwickelte Technologien zum Einsatz kommen. Die Mindestanforderungen, die für die Charakterisierung der Eignung einer Analysemethode für den Verwendungszweck unverzichtbar sind, sind: Selektivität, Präzision, systematische Fehler und Messunsicherheit. Ziel der Validierung ist es, nachzuweisen, dass diese Anforderungen erfüllt sind.
SN-CEN/TS 16800:2015 Veröffentlichungsverlauf
2021SN-CEN/TS 16800:2020 Leitfaden zur Validierung physikalisch-chemischer Analysemethoden
2015SN-CEN/TS 16800:2015 Leitfaden zur Validierung physikalisch-chemischer Analysemethoden